Gemeinsames Lernen

Das Motto unserer Schule „GGS Erlenweg - eine Schule für alle“ spricht für sich! Bei uns finden sich alle Kinder, also auch Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, wieder. Jedes Kind hat Anspruch, in seinem individuellen Lerntempo gefördert und gefordert zu werden. Dabei ist ein wichtiger Aspekt, die Andersartigkeit eines Jeden zu respektieren. Vielfalt ist an unserer Schule normal! Dies vermitteln wir allen Kindern. Wir handeln in der Überzeugung, dass Verschiedenheit eine Selbstverständlichkeit und eine Bereicherung unserer Gesellschaft ist.

 

Wir haben entschieden, ab dem Schuljahr 2013/14 eine Schule für ALLE Kinder zu werden. Alle Kolleginnen, SuS und Eltern tragen das Konzept mit.

 

Wir verstehen uns als eine Schule auf dem Weg zur Inklusion, wo alle Kinder und ihre Familien willkommen sind. Wir wollen eine Schulgemeinschaft, in der sich jedes Kind sicher fühlen kann und wir gemeinsam leben, lernen, spielen und feiern. Die Andersartigkeit eines jeden ist zu respektieren. Das vermitteln wir allen Kindern. Unsere Überzeugung ist es, dass Verschiedenheit eine Selbstverständlichkeit und eine Bereicherung unserer Gesellschaft ist.

 

Wichtig ist dabei die individuelle Förderung jedes Kindes, jedes Kind soll entsprechend seiner Möglichkeiten gefördert und gefordert werden.

 

Wir haben die Möglichkeit durch unsere Sonderpädagoginnen an der Schule, auch Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf gezielt und kompetent zu unterstützen. Dies kann sowohl in  Einzel- oder Kleingruppenförderung geschehen, als auch als systemische Unterstützung, bei der zusammen mit der Klassenlehrerin förderliche Strukturen in der Klasse aufgebaut und etabliert werden.

 

Als Schule haben wir uns auf den Weg gemacht und ein gemeinsames Konzept zur pädagogischen Geschlossenheit sowie zum Classroom-Management entwickelt. Diese Strukturen helfen den Kindern, weil sie einen eindeutigen Orientierungsrahmen bieten. Sie bieten ein Setting, in dem die Kinder ihre soziale Kompetenz erweitern können und Strategien einüben, auch in Konflikten zu einer Lösung zu finden. Sie helfen auch den Lehrerinnnen und Lehrern, weil sie handlungsfähig machen und Klarheit bieten.

 

Durch das gemeinsame Konzept mit „Gewaltfrei Lernen“ schaffen wir den Rahmen für ein soziales Miteinander aller Kinder.

 

In den beiden Schuljahren 2012/13 und 2013/14 haben wir uns intensiv darauf vorbereitet, allen Kindern in ihrem Förderbedarf gerecht zu werden.

 

Unser Unterricht ist auf individuelle Förderung ausgerichtet und wird konsequent weiterentwickelt. Schwerpunkte unserer Arbeit sind in dieser Hinsicht:

 

·       Individuelle Förderung

·       Soziale Erziehung/ Teamgeist

·       Selbstverantwortliches Arbeiten unserer Schülerinnen und Schüler

 

Wir haben im Schuljahr 2013/14:

 

·      ein neues Raum- und Personalkonzept entwickelt: Die SuS sind sowohl im Vor- als auch im    Nachmittagsbereich in einer festen Gruppe. Die enge Kooperation mit dem Ganztag ermöglicht es, die individuellen Förderkonzepte der SuS in den gesamten Schultag zu integrieren.

 

·      durch unsere Hausaufgabenbetreuung können die Kinder Aufgaben des Vormittags am Nachmittag fortsetzen. Dies gewährleisten wir mittels einer durchgehenden, zielgerichteten Förderung im Vormittag, die im Nachmittag durch die enge und intensive Zusammenarbeit mit der OGTS ermöglicht wird.

 

·      ein Konzept zum ClassroomManagement entwickelt: feste Rituale und Strukturen, die in allen Klassen gleich sind, geben den Kindern eine verlässliche Orientierung und bieten besonders Kindern mit besonderem Förderbedarf einen klar strukturierten Rahmen.

 

·      unser Unterrichtskonzept zur individuellen Förderung, zum Schüler-aktivierenden-Lernen und zum kooperativen Lernen weiter ausgebaut.

 

·      seit 2009/ 2010 haben wir „Gewaltfrei Lernen“ als Konzept an unserer Schule verankert (siehe Kurzkonzept Gewaltfrei Lernen)

 

Wir haben die Erfahrung gemacht und bauen darauf auf, dass Kinder nicht nur miteinander, sondern vor allem auch voneinander lernen. Davon profitieren wir alle!

 

Auch wir sehen uns als multiprofessionelles Team, in der Lehrer und Lehrerinnen, Schulsozialarbeiterin und Ganztagsteam zusammen mit außerschulischen Partnern (Weggefährten, Zartbitter, Mittendrin e.V. etc.) weiterhin Konzepte und Leitlinien aufbauen, um dem Anspruch der Inklusion professionell zu begegnen.